Jubiläums-Lichterfest im Heinrich-Jochem-Park

 

Mit einem Programm aus Feuerkunst, Kerzenschein, Illuminationen und jeder Menge Musik feierte die Interessengemeinschaft Lirich e.V. mit mehr als 3.000 Besuchern das 11. Lichterfest. Wie gewohnt verteilten sich die Attraktionen von der Kirche St. Katharina, über den Heinrich-Jochem-Park bis hin zum Sportplatz von Arminia Lirich.

Für das Jubiläums-Lichterfest hatte Petrus das perfekte Wetter geliefert. Bei Temperaturen um 5 Grad war die Kälte noch gerade so erträglich. Denn es gab viel zu sehen und vor allem zu hören. Erstmalig stand eine neue, größere Außenbühne mit reichlich Ton- und Lichttechnik zur Verfügung, die ausgiebig vom 10-köpfigen Party-Rock-Orchester „Superzeit“ genutzt wurde, eine Formation aus erfahrenen Rockmusikern und stimmgewaltigen Sängern, die mit Rock-Hits der 60er, 70er und 80er Jahre das Publikum begeisterten. „Es sah schon klasse aus, wie sich die Menschen im Takt der Musik bewegt haben. Selbst am Bierstand wurde abgerockt“, erzählt Teamleiter Klaus Brixa, der wie in den Jahren zuvor bereits um 8 Uhr in der Früh auf dem Gelände stand.

Auch die beste Band braucht mal eine Verschnaufpause. Während dieser Zeit präsentierten Kinder des Familienzentrum St. Katharina ein Schattentheater, die Taiwan Do Akademie eine Kostprobe ihrer Kampfkunst und die „Happy Girls“ eine Tanzshow in Bergmannskleidung.

Im Laufe des Abends mussten sich die Besucher entscheiden. Bei der Livemusik verweilen, das vielfältige Angebot an Speisen und Getränken nutzen oder die vielen anderen Aktionen besuchen. In der Kirche St. Katharina sangen die „Gospelvoices“ wieder einmal vor vollem Haus spirituelles Liedgut. In der Unterkirche boten kreative Hände Handgefertigtes zum Kauf an. Ein kleiner Standbummel lohnte sich auf jeden Fall. Der Kindergarten St. Katharina lud junge Besucher zum Basteln ein.

Auf den mit Fackeln beleuchteten Wegen im Heinrich-Jochem-Park waren einige Walking-Acts unterwegs. Der „Feuervogel“ stolzierte in seinem roten Prachtgewand durch den Park, die Künstlerin Almut Sarrazin zeigte spektakuläre Feuerkunst und Jonglage auf Stelzen und das igl-Maskottchen winkte stets freundlich den Besuchern zu. Die Gruppe „Feu-Feu“ überraschte die Zuschauer mit einer neuen faszinierenden Feuershow. Wer dem Trubel entgehen wollte, setzte sich in die Stockbrot-Arena und genoss die Lagerfeueratmosphäre oder bestaunte den „gläsernen Regenbogen“, der zentral im Park von den Kindern des Kath. Familienzentrums St. Katharina aufgebaut war. Für die ganz Kleinen drehte sich auch dieses Jahr wieder ein nostalgisch beleuchtetes Kinderkarussell.

Am Arminia-Platz stand wie gewohnt die Feuerwehr-Puppenbühne und spielte vor begeisterten Kindern die Abenteuer des mutigen Kasperle. Ralf Albustin zeigte interessierten Besucher, wie schweißtreibend die Arbeit eines Schmieds nur mit Muskelkraft ist. Am XXL-Kicker neben dem Clubhaus von Arminia Lirich wurde die 5. Liricher Tischkicker-Meisterschaft entschieden.

Mit einem fantastischen Jubiläums-Feuerwerk endete das 10. Lichterfest gegen 20.30 Uhr. Während die Zuschauer den Heimweg antraten, begannen die Abbauarbeiten, die teilweise bis tief in die Nacht dauerten.

„Die letzten Wochen waren schon extrem anstrengend“, berichtet Sabine de Haas. „Bereits während der Veranstaltung und auch am nächsten Tag kamen nur positive Rückmeldungen. Das macht schon ein wenig stolz.“

Zahlreiche Sponsoren hatten die Interessengemeinschaft Lirich e.V. mit Geld- und Sachspenden unterstützt. „Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig die Hilfe der Sponsoren ist. Igl könnte ein Fest dieser Größenordnung nicht alleine stemmen“, versichert Teamleiter Klaus Brixa. „Unser großes DANKE verbindet sich mit der Hoffnung auf eine Unterstützung beim nächsten Lichterfest. DANKE auch an alle Helfer und Akteure. Ganz besonders toll fand ich, dass am nächsten Morgen zahlreiche Helfer im Schneetreiben für Sauberkeit und Ordnung im Park gesorgt haben“, sagt Brixa und strahlt vor Begeisterung.

bp